5 Gründe die Maske fallen zu lassen

 Hinter jeder Maske ist ein lebendiges Gesicht.

– William Butler Yeats

 

5 Gründe die Maske fallen zu lassen. Wie das geht, lest ihr heute, denn es ist an der Zeit die Maske endgültig fallen zu lassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man aus Selbstschutz in Situationen, die einen komplett überfordern, unterbewusst eine Maske aufsetzt. Wie auch im Karneval trägt man diese Maske um in eine andere Rolle zu schlüpfen. Um sich selbst indirekt zu übergehen und einfach weiterzumachen, auch wenn es mit den inneren Gefühlen nicht mehr übereinstimmt. So erging es mir selbst vor einigen Jahren. Meine Maske war mein Schutzmantel. Es war eine Art Mauer, mit der ich meine inneren Bedürfnisse einfach abgeschottet habe. Ich habe sie übergangen, ignoriert und für nicht wichtig erhalten. Anderes war wichtiger. Es war wichtiger mit den Anforderungen meines Lebens fertig zu werden, da konnte ich nicht noch Rücksicht auf eine weitere Baustelle nehmen. Und da kommt so eine Maske gerade Recht. Doch es lohnt sich diese fallen zu lassen. Denn sie ist nichts, was sie zu sein scheint.

 

5 Gründe die Maske fallen zu lassen

oder aus welchen Gründen man sie überhaupt erst trägt

 

1. In Dir herrscht die Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen sein und das ständig

Du spürst den Druck Deiner ToDo-Liste. Egal in welchem Lebensbereich, aber definitiv in mehr als nur einem. Du hast das Gefühl es wird immer mehr anstatt weniger obwohl Du Dich abstrampelst und auf Dauergas fährst. Für jede Aufgabe, die Du als erledigt abhakst, kommen gefühlt mindestens drei neue hinzu.

 

2. Du hast keine Lust mehr unter Menschen zu gehen und würdest Dich am liebsten komplett zurück ziehen

Dir ist es zuwider Dich mit Freunden zu treffen, auf eine Veranstaltung zu gehen oder jemandem im Supermarkt zu begegnen, mit dem Du Smalltalk halten müsstest. Wenn Du mal eine freie Minute hast, dann würdest Du Dich am liebsten unter die Bettdecke verkriechen. Und vermutlich auch am liebsten heulen weil Du nicht mehr weißt wohin mit Deinen Emotionen.

 

3. Du fühlst Dich permanent kraftlos, matt, erschöpft, antriebslos und bist leicht reizbar

Du fühlst Dich körperlich komplett ausgelaugt. Du schläfst schlecht oder bist dauermüde. Egal wie, der Schlaf ist nicht mehr erholsam. Du fühlst Dich gerädert und bist dadurch leicht aus der Fassung zu bringen. Geduld aufzubringen ist eine wahre Herausforderung.

 

4. Es fällt Dir schwer Dich zu konzentrieren und bei einer Sache zu bleiben

Du tust Dein bestes alles zu geben und Herr der Lage zu werden. Doch Deine Konzentration nimmt immer mehr ab. Es fällt Dir schwer bei einer Sache zu bleiben und es schleichen sich immer mehr kleine Fehler ein.

 

5. Du hast das Gefühl nur noch zu funktionieren

Wenn Du Dich einfach mal mit „früher“ vergleichst, merkst Du die innere Distanz zu diesem gedanklichen Bild. Und wenn Du in Dich reinfühlst weißt Du, dass Du irgendwie nur noch funktionierst wie eine Maschine.

 

Erkennst Du Dich darin wieder? Trifft mindestens einer der 5 Gründe auf Dich zu? Läufst Du auch mit diesen Gefühlen durchs Leben, lächelst dennoch aber jeden an, der Dir begegnet und sobald er Dich passiert hat, fällt Dir das Lächeln aus dem Gesicht? Spätestens jetzt weißt Du, dass Du eine Maske trägst. Und dann wird es höchste Zeit diese abzulegen. Denn je länger Du in dieser Maske lebst, desto mehr verkümmert Dein strahlendes Ich dahinter. Und der einzige Mensch, der diesen Zustand aufhalten und ändern kann, bist DU!

 

P.S.: Du fragst Dich wie man es schafft seine Bedürfnisse zu wahren? Das erfährst Du im nächsten Blogpost.

 

 

7 thoughts on “5 Gründe die Maske fallen zu lassen

  1. Mir geht es ehrlich gesagt ganz genauso. Kann bei allen Punkten hier rufen. Schon oft habe ich gedacht, ich müsste mal zum Arzt, aber ich will nicht rüberkommen wie ein Simulant. Außerdem hat doch jeder irgendwie Stress heutzutage und meine Ärztin hat ein Kind und 10 Arbeitsstunden mehr als ich, da komm ich mir irgendwie lächerlich vor.
    Hmm, Vielleicht geh ich ja doch mal …
    Danke für die strukturierte Darstellung

    • Liebe Anne,
      wenn Du das so fühlst, dann bist Du keineswegs ein Simulant. Jeder trägt sein eigenes Päckchen und anhand der Größe ist nie das Gewicht erkennbar! Ich kann Dir nur raten Dir zum Arzt zu gehen oder wenn Du Dich dort nicht wohl fühlst im ersten Schritt zu einer Heilpraktikerin, oder jemanden mit einem ähnlichen Fachgebiet, dem Du Dich anvertrauen magst. Manchmal hilft es einfach nur zu sprechen und kleine Dinge zu ändern oder anders zu sehen, manchmal braucht es aber auch etwas mehr. Die Frage ist die: möchtest Du so noch lange weitermachen? Ist es okay so wie es ist? Wenn Du das mit nein beantwortest, dann ist es Zeit zu handeln. Für Dich, für niemanden sonst! Ich würde mich freuen zu hören wie es Dir ergeht und was DEIN Weg ist!

      Alles Liebe
      sue

  2. …das passt gerade für mich, wie die Faust auf´s Auge…..meine Liebe, ich habe mir erlaubt, das pic mitzunehmen und auf meinem blog dein posting zu verlinken…..

    Hach, wieso kannst du so in meinen Kopf gucken 😉

    Ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung…..Deine Gedanken sind mir ein sehr lieb gewonnener input und ich danke Dir von Herzen dafür♥

    Grüßle☼

    • Verlinkung doch immer gerne! Freut mich, dass ich Dich so „abholen“ kann. Fortsetzung folgt auf jeden Fall! Bist Du auch Fan meiner Facebookseite? Da gibt es Mo-Fr täglich Inspiration des Tages, ich glaube das könnte Dir gefallen!

      Alles Liebe
      sue

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