Das Rezept für eine lange Beziehung

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

– Antoine de Saint-Exupéry

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Ein Ehemann. Eine nach 16 Jahren geschiedene Ehe. Fazit: Ein geschiedener Ehemann gibt 20 Tipps für eine gelungene Beziehung bzw. Ehe. Klingt verrückt? Ist es auch irgendwie ein bisschen. Was will denn schon jemand an Tipps geben, bei dem es nicht funktioniert hat? Dessen Beziehung in die Brüche ging? Der am Ende allein da steht? Der sein Herz und auch das seiner Frau auf dem Weg verloren hat? All diese Fragen habe ich mir auch gestellt und den Artikel dennoch gelesen. Ein kleiner Ratgeber für jede Liebesbeziehung – ob mit Trauschein oder ohne.
Man sagt doch auch sprichwörtlich so schön “hinterher ist man immer schlauer”. Und bei Gerald Rogers scheint das der Fall zu sein. Der Motivationstrainer aus Utah weiß jetzt, worauf es ankommt um eine Beziehung frisch zu halten und teilt seine Erfahrungen.
Bereits über 120.000 Mal wurden seine Facebook-Tipps im sozialen Netzwerk geteilt, was ihm eine internationale Bekanntheit brachte. Die Huffington Post berichtete bereits darüber, wie auch der Daily Mail oder die amerikanische TODAY-Show, bei der er zu Gast war.
Auch wenn die Liste aus Sicht eines Mannes geschrieben hat, ist es wie so oft im Leben zweiseitig. Es geht in einer guten Beziehung eben nicht nur darum, dass ER SIE auf Händen trägt, sondern dass SIE sich ebenfalls bemüht. Wenn es funktionieren soll, ist ein GEBEN und NEHMEN unerlässlich.
Drei von den 20 Punkten habe ich für Euch zusammengefasst und interpretiert:
  1. Hört nie auf miteinander auszugehen. Dieses Prinzip lebe ich auch in meiner Beziehung, die nun schon knappe 12 Jahre Bestand hat. Wir achten darauf immer wieder Dateabende zu haben und etwas Schönes miteinander zu erleben. Einfach raus aus dem gewohnten Umfeld und so losgelöst Zeit miteinander verbringen. Das führt bei uns auch meist zu Gesprächen, die im Alltag sonst wenig Zeit finden.
  2. Konzentriere Dich auf das Beste im anderen. Sehe das Beste im Partner und nicht das Schlechte. Denn wenn man sich auf die guten Angewohnheiten, Charaktereigenschaften und Liebenswürdigkeiten konzentriert, dann nehmen diese auch zu. Funktioniert auch andersrum, dann fällt es aber schwieriger den anderen zu lieben.
  3. Ich bin für meine Gefühle selbst verantwortlich. Ich gebe zu, daran arbeite ich noch immer. Mein Partner ist nicht dafür verantwortlich, wenn mir etwas sauer aufstößt. Es sind meine Gefühle. Er mag ab und an der Auslöser sein, aber ich bin es, die diese erschafft. Die Aufmerksamkeit darauf zu konzentrieren hilft, alles in Perspektive zu rücken.

Die restlichen Punkte und Geralds Erlebnisse findet ihr hier im Original-Post auf seiner Facebook-Seite.
Ich fand es für mich schön seine Erkenntnisse zu lesen und das für mich rauszupicken, was für mich und meine Beziehung wichtig ist. Und ganz ehrlich: alle zwanzig Punkte haben es in sich und tragen ganz viel Wahrheit für eine langfristige, glückliche Beziehung!

In diesem Sinne: Love on!

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